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Aktuelle Projekte von “Aus den Akten auf die Bühne” im Spielplan

Das Gedächtnis der Elefanten ist sprichwörtlich, und es ist ausgerechnet ein steinerner Elefant, der an eine Bremer Epoche erinnert, die heutzutage nicht Wenige am liebsten in der Vergessenheit versinken sähen: rund 100 Jahre koloniales Erbe der Hansestadt. Das 10. Projekt von „Aus den Akten auf die Bühne“ mit dem Titel Bremen: Stadt der Kolonien? dokumentiert rund 100 Jahre koloniale Vergangenheit Bremens: am 04. April.

Nach dem Ersten Weltkrieg machen sich in Europa Millionen von Menschen von Ost nach West auf den Weg. Sie flüchten vor Krieg, Armut und hoffen auf ein besseres Leben. Vor dem Hintergrund der aktuellen Flüchtlingssituation gibt diese Lesung Einblicke in die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg und zeigt Parallelen zu heute auf. „Recherchiert man in alten Zeitungsartikeln, Dokumenten und Briefen, zeigen sich deutliche Parallelen zu heute auf“, sagt die Leiterin des Projekts „Aus den Akten auf die Bühne“ Dr. Eva Schöck-Quinteros von der Universität Bremen. „Vor allem darin, wie über Geflüchtete zum Teil gesprochen wurde.“ Die 9. Lesung mit dem Titel Geflüchtet, unerwünscht, abgeschoben läuft am 28. März.