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Der chilenische Schriftsteller Pablo Neruda steht im Mittelpunkt der Lesung. Seine antifaschistische Haltung und seine Schriften zwangen ihn in den 1940er Jahren ins europäische Exil. Dass sein Tod kurz nach dem Putsch Pinochets natürliche Ursachen hatte, wird von vielen angezweifelt. Den Nobelpreis erhielt er 1971 „für eine Poesie, die mit der Wirkung einer Naturkraft Schicksal und Träume eines Kontinents lebendig macht“. Peter Lüchinger spürt Pablo Nerudas politischem Vermächtnis in der südamerikanischen Literatur nach.