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Im Juni 2012 wurde die bremer shakespeare company bei den 1. Privattheatertagen für ihre Inszenierung “Ein Sommernachtstraum” mit dem Monica Bleibtreu Preis ausgezeichnet. In der Begründung der Jury wurden die “überwältigende Spielfreude”, die “mitreißende und liebevolle Inszenierung”, sowie “das Bühnenbild, das Licht, die Kostüme und die Choreografie” und die “Leidenschaft eines erstklassigen Kreativteams” hervorgehoben.


Alptraum und Traumseligkeit liegen nah beieinander: Das müssen vier verliebte junge Athener, eine Truppe braver Handwerker und selbst die Königin der Elfen und Geister erfahren. Aus dieser Sommernacht kehrt niemand mit seinen alten Gewissheiten zurück.

Die große Hauptdarstellerin in „Ein Sommernachtstraum“ ist die Liebe. Die Athener gehorchen strengen Konventionen, die die Liebe zähmen und in eine Vernunftehe pressen sollen. Wer ausbricht und seinen Gefühlen folgt, auf den wartet der Wald: eine anarchische Welt, die in ihrer Unberechenbarkeit zugleich verlockt und erschreckt, ein Traumreich, in der Feen und Geister regieren. Dort bricht sich die Liebe ihre Bahn, täuscht, verblendet, verwirrt, berauscht.
Der Liebe verfallen die Zauberwesen, genauso wie die braven Athener. Die Liebe soll mit Tricks, Tropfen und Drogen manipuliert werden, doch sie zieht die Figuren in einen Wirbel verführerischer und bedrohlicher Ereignisse, in dem Traumseligkeit und Albtraum hautnah beieinander liegen.

Ein Sommernachtstraum

Eine Komödie über das Ausgeliefertsein des Menschen an seine Liebessehnsucht, aber auch ein Spiel um das Theater und seine illusionäre Kraft.

Trailer


Pressestimmen

www.radiobremen.de/mediathek
Nordwestradio


Verträumt, verspielt, temporeich und unheimlich komisch kam der absurde Reigen um Liebe, Hass, Boshaftigkeit und Zauberei daher. Oberon als Rocker mit Sonnenbrille und Staubmantel (polternd, tobend: Erik Roßbander), Peter Lüchinger als herrlich verschrobener Zettel, der sogar in Eselsgestalt ausgeprägtes Schwyzerdütsch spricht. Dazu zwei unglaublich starke Frauen, Petra-Janina Schultz und Erika Spalke, sowie Michael Meyer als verstohlenes, tänzelndes Teufelchen Puck, von dem es gerne etwas mehr hätte geben dürfen. Insgesamt eine kurzweilige Inszenierung, charmant umgesetzt und mit viel Esprit und Freude am Spiel dargeboten.
Weser-Report


Benno Iflands unprätentiöse Inszenierung setzt auf Schauspielerei. Was schön ist, wenn Ulrike Knospe die ergraute Fürsten-Verlobte Hippolyta mit der wissenden Mimik einer lebenserfahrene Matrone gibt. Und was auch Petra-Janina Schultz als temperamentvoll um ihre Liebe kämpfende Hermia entgegenkommt, oder erst recht als höchst patenter Handwerker-Regisseur Squenz, superlocker und saukomisch.
taz


Kann man einer der meist gespielten Komödien noch etwas Neues, Frisches abgewinnen? Um es vorweg zu nehmen, man kann. Den Beweis tritt die Bremer Shakespeare Company mit ihrer Neuinszenierung des Klassikers „Ein Sommernachtstraum“ an. Die Company vermag mit Ideen und vor allem großer Unterhaltungskunst zu überzeugen. Latente Staubschichten und langatmige Szenen, wie weggefegt. Dafür neue Mitspieler und frischer Wind. Knapp zweieinhalb Stunden konzentriert sich das Ensemble auf das Wesentliche: Mehr als solide Komödienunterhaltung gepaart mit einnehmendem Spiel – und kleinen Selbstverliebtheiten wie Berliner Schnauze und Schweizer Dialekt, was aber in diesem Fall charmant und authentisch wirkt. Benno Ifland wartet in der schwungvollen Neuinszenierung vor allem mit einer kompakten Erzähldichte und hohem Tempo auf. Das Ensemble, leichtfüßig wie lange nicht mehr zu erleben, schlüpft in unzählige überzeugend besetzte Rollen und macht selbst als dummer Esel noch eine gute Figur. „Der größte Spaß entsteht, wenn sich etwas falsch herumdreht“, frohlockt Puck. Nein. Der größte Spaß entsteht im Theater, wenn alles richtig ineinander geht.
Kreiszeitung


Benno Ifland hat mit dem Ensemble nun eine weitere Inszenierung vom „Sommernachtstraum“ erarbeitet. Diese ging zur Premiere rustikal komödiantisch über die Bühne im Concordia. Doch was vermittelt uns die erzählte Geschichte heute? Atmosphäre und Musikalität sind gefragt, eine zart romantische Grundierung lechzt nach inszenatorischer Umsetzung. Benno Ifland, der Ende der 80-er Jahre als Schauspieler in so vielen Inszenierungen des Bremer Theaters brillierte, verlässt sich hier, als Gast-Regisseur bei der Company, auf die Spielfreude des Ensembles. Viele der anfangs hübschen Einfälle zerbröseln. Etwas zu wenig zauberhaften Sommernachtsgeist bringt dieser Abend.
Weserkurier


Was für ein Lustspiel. Benno Ifland wartet in der schwungvollen Neuinszenierung der bremer shakespeare company mit kleinen Überraschungen, aber vor allem einer kompakten Erzähldichte auf. Am Ende siegt natürlich die Liebe. Tosender Applaus!
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