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Marie Rose Aman, Paula Banholzer, Marianne Zoff, Helene Weigel, Marieluise Fleißer, Elisabeth Hauptmann, Margarete Steffin, Ruth Berlau … Das waren Frauen, die für den Stückeschreiber Bertolt Brecht von Bedeutung waren: Geliebte und Mitarbeiterinnen zugleich, denen sich der Dichter lebenslang verbunden fühlte, wobei seine Auffassung von Treue keineswegs der bürgerlichen Moral entsprach.
„Für einen starken Gedanken würde ich jedes Weib opfern, beinahe jedes Weib.“ – Eine provozierende Tagebuchnotiz von Bertolt Brecht aus dem Jahre 1927, die die Behauptung, der Dichter habe seine Geliebten und Mitarbeiterinnen ausgebeutet, untermauert.

Im Mittelpunkt des Programms stehen vertonte Texte des Stückeschreibers, die aus seinem Zusammenleben mit den genannten Frauen entstanden, verbunden durch biografische Anmerkungen.
Außerdem präsentieren Anna Haentjens und Sven Selle Lieder, Songs und Texte zum Thema, u.a. aus »Die Dreigroschenoper«, »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny«, »Die Rundköpfe und die Spitzköpfe«, »Die Kleinbürgerhochzeit«, »Die sieben Todsünden der Kleinbürger«, »Schweyk im Zweiten Weltkrieg«.
Die Komponisten: Paul Dessau, Hanns Eisler, Henry Krtschil, Tilo Medek, Manfred Schmitz, Kurt Weill.