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Scherf/Bremen trifft Chwin/Gdansk

Die Günter Grass Stiftung Bremen und die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bremen laden anlässlich des bevorstehenden 25. Gründungsjubiläums der Günter Grass Stiftung Bremen und des 50-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft Bremen – Gdańsk zu einer Matinee mit anschließendem Empfang ein.

Bremens Bürgermeister a.D. Dr. Henning Scherf und der renommierte Chronist der deutsch-polnischen Beziehungen aus Gdańsk, Professor Stefan Chwin, Schriftsteller, Literaturwissenschaftler, Essayist und Zeichner gehen ins Gespräch:

Günter Grass und die deutsch-polnischen Beziehungen – aus politischem und literarischem Blickwinkel betrachtet
Moderation: Nikolas Golsch, Dolmetscherin: Danuta Riechel

Anmeldungen

bitte bis zum 2.10. an desk@grass-medienarchiv.de oder vorstand@dpg-bremen.de

Stefan Chwin

Schriftsteller, Literaturwissenschaftler, Publizist, geboren 1949 in Gdańsk, lebt in Gdańsk. Europaweit bekannt geworden durch den 1995 erschienenen, mehrfach ausgezeichneten Gdańsk-Roman Hanemann (Deutsch: Tod in Danzig, 1997). Seither zahlreiche Veröffentlichungen, auf Deutsch etwa Die Gouvernante (2000) und Der goldene Pelikan (2008); Ein deutsches Tagebuch erschien in bisher zwei Bänden Kartki z dziennika (Gdańsk, 2004) und Dziennik dla dorosłych (Gdańsk, 2008), Deutsch 2016.

Pressestimmen zu Ein deutsches Tagebuch:
„Dieser Autor ist vor allem wahrhaftig (…) Die im Band versammelten Texte zeichnen sich nicht nur durch unangenehme Wahrheiten aus (…) Sie können auch durchaus scharf sein…“ – Jan Koneffke in der Neuen Zürcher Zeitung
„… ein gelegentlich sarkastisches, stets fesselndes Buch, eine Pflichtlektüre für alle an Verständigung mit den Nachbarn im Osten interessierte Deutsche.“ – Thomas Urban in der Süddeutschen Zeitung
„eine bitterernste und teilweise sehr ironische Auseinandersetzung mit dem deutschen Geist und der deutschen Kulturgeschichte. (…) ‚Ein deutsches Tagebuch‘ dient der europäischen Verständigung…“ – Artur Becker in der Frankfurter Rundschau
„Wenn ein Autor prädestiniert ist dafür, ein polnisch-deutsches Tagebuch zu schreiben, dann ist es Stefan Chwin.“ Frank Meyer in Deutschlandradio-Kultur