Menü

“Alles könnte anders sein - und fast nichts kann ich ändern.” Mit diesen Worten beschrieb der Gesellschaftstheoretiker Niklas Luhmann einst den Zwiespalt zwischen resignierter Intellektualität und expressivem Aktionismus. Für Quantenschaum ist diese Aussage Anregung für eine Veranstaltungsreihe, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen befasst, und mittels Gespräch und guter Unterhaltung zu neuen Erkenntnissen kommen möchte.
Den Anstoß für das Thema Cybermobbing gab Dennis Leiffels, Redaktionsleiter beim Bremer Youtube Kanal Y-Kollektiv. Mit der Reportage „Hass ist ihr Hobby“ über ein Opfer von Cybermobbing, ist er selbst in den Fokus von „Hatern“ geraten. Beim Cybermobbing dient das Internet als Schattenreich für Wüteriche und Trolle, die nötigen, drohen, verleumden sowie Falschinformationen und Angst verbreiten. Wie kommt es, dass Verlogenheit, Rohheit und Grausamkeit nicht abstoßend wirken sondern attraktiv, sogar Bewunderung hervorrufen? Gemeinsam mit Dennis Leiffels, der Psychologin Ira-Katharina Peter von der Universität Bremen, dem Bremer Artistinnenduo Clara Groeger & Tine Thevissen und unserem Publikum wollen wir herausfinden, wie wir uns diesem Thema stellen können. Die Moderation übernimmt Nadine Portillo.

Mit Unterstützung der Heinrich Böll Stiftung, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und der Waldemar Koch Stiftung.

Für Juni 2019 ist dann eine Inszenierung mit dem Titel ALLES KÖNNTE ANDERS SEIN geplant.