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Was sucht eine Person, die allein eine Bar betritt? Ein Getränk? Ein Gespräch? Oder am Ende doch die Erfüllung einer Sehnsucht?

Bei diesem szenischen Liederabend wird die Bar zum Spielplatz sehnsüchtiger Melancholie. Ein Ort, an dem Menschen sich zufällig begegnen und bewusst entscheiden: Bleibe ich? Höre ich zu? Mache ich mit?

Jeder Abend kann anders sein, nur eins ist klar: Wir haben einander. In einem intimen Dialog zwischen der Schauspielerin und Sängerin Magdalena Julia Simmel, einem Barkeeper mit Gitarre und dem Publikum entstehen Geschichten aus Liedern, Fragmenten und Fantasien zwischen Einsamkeit und Nähe. Jede Vorstellung wird geprägt von den Menschen, die an diesem Abend Platz nehmen, und von den Entscheidungen, die getroffen werden.

“Und, welches Lied bestellen wir als nächstes?”


Programminfos

„Ich liebe Menschen einfach. Aber sie ziehen mich runter.“
„Ja. Menschen sind … scheiße.“
„Oh nein, Darling. Menschen sind großartig, aber … Wann werden Menschen endlich begreifen … dass Menschen alles sind, was wir haben?“

Fleabag (Phoebe Waller-Bridge)

Ich will da nur nicht alleine durch. Ich will mich einfach an diesen Tisch setzen und denken: „Mensch. Schön, dass wir hier sind. Gleichzeitig.”


Mitgestalten!

Was sind eure Sehnsuchtslieder? Macht uns Musikvorschläge!
Werft sie in unsere Sammelbox im Foyer der bremer shakespeare company. Vielleicht wird euer Song bei der nächsten Vorstellung gespielt…

…wao wao wahwahwah.
Toxic (Britney Spears)


Den Abend Revue passieren lassen?

Jetzt grade vor einer Sekunde war ich zum Beispiel kurz da drüben und hab einen Schluck aus dem Glas da genommen. Hat jetzt wahrscheinlich wieder niemand gesehen, ne?.
(Monolog einer Frau mit Speed, Magdalena Julia Simmel)

Link zu unserer Playlist:

—> Hier Reinhören! <—

Na toll.
Jetzt sing ich wieder in Moll.

Magda.


Gemeinsam spielen.

Und den ganzen Unsinn will ich auch.
Element of Crime

Die Spielregeln.

Warum kann ich nicht mehr richtig in Kontakt treten mit Menschen? Wann hab ich das verlernt?


Making Of

…erste Notizen

It´s no better to be safe than sorry.
Take me on (A-ha)

Hintergrundlektüre

- eine kleine Auswahl zum Stöbern -

Phoebe Waller-Bridge: Fleabag

Dennis Kelly: Let Go My Hand

Walter Moers: Die 13 ½ Leben des Käpt’n Blaubär

„Die Welt ist vielmehr sowohl ein Gebilde von Menschenhand wie der Inbegriff aller nur zwischen Menschen spielender Angelegenheiten, die handgreiflich in der hergestellten Welt zum Vorschein kommen. In der Welt zusammenleben heißt wesentlich, daß eine Welt von Dingen zwischen denen liegt, deren gemeinsamer Wohnort sie ist, und zwar in dem gleichen Sinne, in dem etwa ein Tisch zwischen denen steht, die um ihn herum sitzen; wie jedes Zwischen verbindet und trennt die Welt diejenigen, denen sie jeweils gemeinsam ist. Der öffentliche Raum wie die uns gemeinsame Welt versammelt Menschen und verhindert gleichzeitig, daß sie gleichsam über- und ineinanderfallen.“.
Vita activa oder Vom tätigen Leben (Hannah Arendt)

Allein an der Bar